Wenn man so manchen Führungspersönlichkeiten folgt, steht Deutschland – schon wieder – vor einem wirtschaftlichen Kollaps. Inwiefern entspricht das der Realität? Was ist an diesem scheinbar endlosen Gemecker dran, und können wir eigentlich überhaupt etwas tun, um den Niedergang zu verhindern?
Reinhold Würth, ein über 90 Jahre alter Konzernlenker und Schraubenmilliardär aus Künzelsau, hat neulich in der Schwäbischen Zeitung gesagt, was viele denken: Deutschland steuere auf das Ende zu. Die goldenen Jahre seien vorbei, die Deindustrialisierung kenne nur eine Richtung: in den wirtschaftlichen Keller, während die Kinder und Enkel der Babyboomer „die Bequemlichkeit lieben“ und sich gar nicht mehr richtig anstrengen würden.
Nun kann man von Herrn Würth nicht behaupten, er sei irgendein dubioser „Influencer“ oder ein aufgeputschter Wutbürger. Er hat aus einer Zwei-Mann-Schraubenbude im Hohenlohekreis einen Weltkonzern mit über 80.000 Mitarbeitern gemacht. Wenn so jemand das Wort „Ende“ in den Mund nimmt, hört man zu.
Und doch – wenn man das Interview liest und sich dann umsieht, fällt etwas auf: Würth selbst ist der lebende Gegenbeweis zu der These, die er nun vehement vertritt. Er ist geradezu ein Paradebeispiel dafür, wie man es in Deutschland zu etwas bringt. Er war ein Unternehmer, der nicht auf Berlin wartete oder durch clevere Subventionen die Gehälter seiner Mitarbeiter zu erschleichen versuchte. Er war ein Macher und ließ sich durch keine Krise der vergangenen Jahrzehnte entmutigen. „So wird’s gemacht!“, möchte man sagen – und das ist der richtige Ansatz.
Unsere byzantinische Bürokratie ist absurd – aber nicht spezifisch deutsch.
Niemand mit auch nur einem Hauch von Realitätssinn kann übersehen, dass die EU-Regulatorik zunehmend aus dem Ruder gerät. CSRD, CSDDD, AI Act, Lieferkettengesetz, Taxonomie, ESPR, PPWR, Data Act – die Liste der neuen Pflichten, die in den letzten Jahren auf einen mittelständischen Unternehmenslenker eingeprasselt sind, wächst ständig – und immer schneller. Das ist Fakt.
Aber diese bürokratische Schieflage ist kein spezifisch deutsches Problem. Frankreich klagt seit Jahrzehnten über genau dieselbe Bürokratie. Das gilt auch für Italien, Spanien und so weiter. Und trotzdem produzieren auch diese Länder Weltklasse-Mittelständler, Hidden Champions und ganze Industriecluster, die sich nicht zu verstecken brauchen. Die zunehmende Bürokratielast ist definitiv eine schleichende Katastrophe, aber sie ist selten ein Grund aufzugeben – es sei denn, man hat ohnehin bereits innerlich resigniert.
Was Deutschland von vielen Nachbarn unterscheidet, ist die kategorische Gründlichkeit, mit der wir sie intern erbarmungslos anwenden. Wir machen aus jeder EU-Richtlinie eine deutsche Auslegung, die um Größenordnungen strenger ist als das Brüsseler Original. „Gold Plating“ heißt das im Fachjargon – und wir sind darin leider Weltmeister. Unser Bürokratieproblem ist nicht in Brüssel, sondern in Berlin zu lösen. Das ist Hausaufgabe – keine Außenpolitik.
Von der Fähigkeit, kritisch zu denken
Ich habe vor einiger Zeit auf diesen Seiten einen Artikel über ECST – Effective Critical System Thinking – geschrieben. Darin postulierte ich, was meiner Erfahrung nach das Wertvollste an der Ingenieurskunst ist. Dabei handelte es sich nicht vordergründig um die vielbeschworene Detailtreue, Disziplin oder Gründlichkeit. Es ist nicht einmal die sagenumwobene deutsche Wertarbeit.
Es geht stattdessen um die Fähigkeit, konstruktiv und professionell mitzudenken.
Ein deutscher Ingenieur wird nicht einfach stumpf umsetzen, sondern erkennen, dass am Entwurf etwas nicht zusammenpasst und verbessert werden kann. Die Fähigkeit, einer Vorgabe nicht blind zu folgen, sondern zu fragen, ob der Bauplan, den man gerade umsetzt, auch das ursprünglich gestellte Problem löst. Deutsche Ingenieure sind keine Ja-Sager; sie denken mit.
Diese Tugend ist nicht auf mysteriöse Weise plötzlich verschwunden. Sie ist immer noch da, in jeder Werkstatt, in jedem Entwicklungsbüro, in jedem Mittelstandsbetrieb, der nicht triviale Produkte entwirft und produziert. Sie ist nur leider überlagert worden – von Compliance-Schichten, von Berichtspflichten, von unzähligen Normen, Regeln und Regularien, von exzessiver Prozessdokumentation, die ohnehin niemand mehr liest. Diese Mitdenkfähigkeit ist noch da, aber sie muss wieder Luft bekommen, sonst erstickt sie eines Tages.
Und nein: Es ist kein utopisches Wunschdenken. Es ist eine nüchterne, praktische Beobachtung, die ich in vielen Projekten gemacht habe. Wer mit deutschen Entwicklungsteams arbeitet, sieht es jeden Tag: Das Wissen ist da. Der Wille ist da. Was fehlt, ist oft nur die Erlaubnis, das, was offensichtlich falsch läuft, auch beim Namen zu nennen und zu ändern.
Man muss nur sorgfältig hinschauen
Nun möchte ich ein weiteres Argument vorbringen, das gegen einen hoffnungslosen Niedergang der deutschen Wirtschaft spricht. Zwar ähnelt die politische Landschaft einem düsteren Paragraphenwald, in dem es spukt und sich sonst nichts regt. Man hat fast schon den Eindruck, als würden wir alle Behörden-Mikado spielen: Wer sich rührt, verliert.
Schaut man aber genau hin, was in der realen Industrie passiert, sieht man Bewegung. Nicht nur sind immer noch zahllose „Hidden Champions“ unterwegs; auch eine progressive Wirtschaftsdenke ist unverkennbar. Es wird nicht einfach nur akzeptiert, was von den US-amerikanischen Milliardenunternehmen herunterkrümelt. In „good old Germany“ wird tatsächlich Initiative ergriffen.
Diese Initiativen hellen das düstere Wirtschaftsbild auf.
Einige Beispiele.
Plattform Industrie 4.0. Gestartet 2011 nicht in einem Ministerium, sondern in drei Industrieverbänden – VDMA (Maschinenbau), ZVEI (Elektroindustrie), BITKOM (IT). Praktiker haben ein Referenzmodell für die digitale Fabrik entwickelt (RAMI 4.0), das heute international zitiert wird. Die Bundesregierung ist erst später aufgesprungen. Das Vehikel war von Anfang an bei denen, die wirklich etwas zu bauen hatten.
S-CORE bei der Eclipse Foundation. Eine Open-Source-Initiative, gestartet im Juni 2025 mit elf Mitgliedern, heute mit zweiunddreißig – darunter BMW, Mercedes-Benz, Volkswagen, Bosch, Continental, ZF. Ziel: ein gemeinsamer, ISO-26262-zertifizierbarer Software-Stack für das softwaredefinierte Fahrzeug, AUTOSAR-kompatibel, „Code First“ statt Spezifikationsschlacht. Die deutschen Autohersteller bauen gemeinsam eine Alternative zum amerikanischen und chinesischen Software-Stack auf. Im Stillen. Ohne Pressekonferenz. Genau wie früher.
Catena-X ist aktuell eines der erfolgreichsten Beispiele überhaupt: ein Automotive-Data-Ecosystem für die gesamte Wertschöpfungskette (Carbon Footprint, Qualität, Logistik etc.). Gegründet von BMW, Mercedes-Benz, Bosch, SAP, Siemens, ZF u. a. Heute (2026): Live-Ökosystem, acht der Top-10-Zulieferer bereits produktiv, ca. 1.000 Unternehmen in der Aktivierungspipeline, OEMs schreiben die Catena-X-Anbindung zunehmend in Lieferverträgen vor. Konkrete Erfolge: Lieferanten-Onboarding in fünf Wochen statt in Monaten, Millioneneinsparungen, bis zu 46 % Reduktion des Product Carbon Footprints durch echte Primärdaten, Berechnungen, die drei- bis fünfmal schneller sind. International skalierend (Hubs in den USA und in Asien). Baut direkt auf RAMI 4.0 / Asset Administration Shell auf. Das ist das Modell, wie Datenräume wirklich funktionieren – nicht nur Theorie.
CORE SPICE. Unser eigenes Coaching-Framework – nicht aus schnöder Eitelkeit, sondern weil es in dasselbe Muster passt. Entstanden aus jahrelanger Arbeit mit Entwicklungsteams, die Automotive-SPICE-Auflagen erfüllen müssen, ohne dass das Produkt davon profitiert. Eine schlanke Übersetzung dessen, was im Standard zwischen den Zeilen steht, zurück in die Werkstatt. Dafür brauchen wir kein Ministerium – nur Praktiker, die hinsahen und etwas schrieben, das Teams wieder arbeitsfähig macht.
Es gibt aber auch kleinere, aufstrebende Initiativen wie European Engineers United (EEU) – https://eeunited.eu. Es ist eine Grassroots-Initiative aus der europäischen Ingenieursgemeinschaft: Die European Engineers United wollen Europas Ingenieure auf einer digitalen Plattform zusammenbringen, um eine gemeinsame „Engineering Roadmap for the Next Millennium“ zu definieren – von KI und sauberer Energie über nachhaltige Technologien bis hin zu verantwortungsvoller Innovation. Noch klein, keine großen OEM- oder Tier-1-Logos, aber genau das Muster, das bei S-CORE und der Plattform Industrie 4.0 funktioniert hat: Praktiker fangen an zu bauen, bevor die Großen oder die Politik aufspringen.
Diese Beispiele haben dasselbe Muster: Code first. Die Diskussion kommt später.
Oder wie eine amerikanische Informatikpionierin einmal formulierte: „Es ist leichter, um Vergebung zu bitten, als um Erlaubnis zu fragen.“
Das ist eben auch eine deutsche Ingenieurstradition – sie war es schon immer. Vielleicht sind wir nicht immer schrill und produzieren keine bunten Schlagzeilen in den gängigen Sonntagsbeiträgen der Boulevardpresse, aber das macht doch nichts. Wir müssen nicht immer protzen. Das überlassen wir gern anderen.
Ein Ruck durch Deutschland
1997 hat Bundespräsident Roman Herzog in seiner Berliner Rede den berühmten Satz gesprochen: „Durch Deutschland muss ein Ruck gehen.“
Damals war es die digitale Welle, die uns zu entgleiten drohte. Die Diagnose stimmte, aber der „Ruck“ blieb teilweise aus.
Wenn Würth heute „Spirale Richtung Keller“ sagt, meint er im Kern dasselbe wie einst Herzog. Der Ton ist heute noch bitterer, frustgeladener und drastischer geworden – aber im Kern ist es derselbe Ruck, den wir brauchen. Dass wir das nun erkannt haben, ist doch ein positives Signal. Wir sind ein Land, das sich in regelmäßigen Abständen selbst diagnostiziert, mahnt, warnt – und dann anpackt.
Der Ruck, den Herzog meinte, hat in Wahrheit nie aufgehört. Er ist nur leiser geworden. Er passiert in den Hidden Champions im Schwarzwald und im Sauerland, bei einem Lasertechniker im Süden, der trotz ausufernder Energiepreise seine Produktion erweitert. Der Ruck passiert bei einem Kopfhörerhersteller im Norden, der seit zwanzig Jahren gegen jede chinesische Massenware Audiophile gefunden hat. Der Ruck passiert bei einem Industrieautomatisierer in Ostwestfalen, der heute den globalen Markt für PC-basierte Steuerungen mitprägt.
Sie sprechen nicht endlos über Bürokratieabbau und darüber, warum uns das alles bremst. Das wissen wir längst alle. Stattdessen packen sie an und bauen.
Wir haben Schlimmeres gemeistert
Wir wissen, dass es hart kommen wird. Wir sind Herausforderungen gewohnt.1945 war das Land in Trümmern. 1948 war die Währung weg. 1990 stand eine bankrotte Volkswirtschaft vor der Tür und musste integriert werden. 2008 brach das globale Finanzsystem zusammen. 2015 kam die Flüchtlingswelle. 2020 die Pandemie. 2022 der Krieg in der Ukraine und explodierende Energiepreise.
Wir haben’s schon geahnt: Auch diesmal wird es kein Kinderspiel.
Den Teufel an die Wand zu malen ist ebenso deutsch wie das deutsche Reinheitsgebot. Jede dieser Krisen hatte ihre eigenen Untergangspropheten, die eine angeblich unvermeidliche „Spirale Richtung Keller“ ausriefen. Und jedes Mal hat dieses Land – nicht der Staat allein, nicht die Politik, sondern die Summe aus Mittelstand, Ingenieurskunst, Berufsausbildung und kritischem Mitdenken – es wieder hinbekommen. Manchmal hässlich. Manchmal langsam. Aber immer wieder.
Das hier ist keine Tschakka-Tschakka-Rede – das ist ein Vermächtnis
Würth hat mit der Diagnose recht, aber mit der Prognose Unrecht. Besonders in deutschen Ländern werden aus hässlichen Küken auch mal entzückende Schwäne.
Jetzt nicht schlappmachen
Damit das eben keine Tschakka-Tschakka-Sonntagsrede bleibt, möchte ich nun doch einige Vorschläge unterbreiten, wie wir am Standort Deutschland erfolgreich weitermachen können.
Nur, um es einmal klar auszusprechen: Vermeintliche Patentlösungen bleiben unrealistisch oder gar absurd, also werde ich darauf nicht eingehen, wie etwa das Beamtentum mitsamt üppigen Pensionen abzuschaffen, die Steuern zu halbieren, postmoderne Visionen „2040 oder ähnlich“ zu erfinden, Zehn-Schritte-Städte zu erzwingen oder öko-unlogische Panik zu verbreiten etc. – dafür werden schon andere ihre Energie verschwenden und auch gut entlohnt werden – ich kann damit allerdings keinen Blumentopf gewinnen.
Stattdessen lasst uns darüber nachdenken, was realistisch und innerhalb erträglicher Zeiträume (vorzugsweise zwei bis drei Jahre) umsetzbar ist, ohne schon wieder krampfhaft auf ein Wunder zu hoffen.
Beispiele.
- Mit dem „Goldplating“ aufhören. In jedem Ministerium und jeder Aufsichtsbehörde besteht Spielraum, EU-Richtlinien nicht strenger umzusetzen als nötig. Den Spielraum kennen die Beamten sehr genau. Was fehlt, ist ein politischer Auftrag, ihn zu nutzen. Das kostet keinen Cent und bedarf keinerlei Gesetzesänderungen.
- Praxis-Frameworks fördern statt Förderprogramme zu konstruieren. Plattform Industrie 4.0, S-CORE, CORE SPICE, die Hunderten kleineren Initiativen aus Verbänden und Hochschulen – sie laufen ohne große staatliche Unterstützung. Ein Bruchteil dessen, was in EU-Förderprogramme mit Reporting-Aufwand fließt, würde diesen Initiativen Aufwind verleihen.
- Duale Ausbildung aufwerten. Die deutsche Berufsausbildung ist eines der wenigen Systeme der Welt, die im Mittelstand wirklich funktionieren. Wenn weiterhin alle sozialdynamischen Normen Abi und Studium erzwingen, läuft das System langsam trocken. Das ist ein Statusproblem und kein Geldproblem. Es muss wieder selbstverständlich werden, dass ein Werkzeugmacher, eine Mechatronikerin oder ein Industriemeister einen Beruf hat, auf den man stolz ist und von dem man gut leben kann – und nicht „nur einen Beruf, für den man nicht studiert hat“.
- Verwaltung digitalisieren. Der Bürger, der Steuerunterlagen siebenmal in unterschiedlichen Formaten einreicht, handelt nicht zeitgemäß. Digitalisierung ist keine Utopie – Estland hat es vorgemacht, Dänemark auch – und es geht, und es ist nicht einmal teuer. Die Gesetzesflut wird nicht abebben – und das ist eine politische Diskussion, die wir auf diesen Seiten nicht führen werden. Aber wenn man diesen Wahnsinn wenigstens automatisiert, bleibt mehr Zeit für kreatives Wirtschaftsdenken.
- Deutsche Open-Source-Initiativen stärken. S-CORE, Eclipse SDV, das geplante Cloud-Stack-Projekt aus dem Stuttgarter Raum – diese Initiativen sind die deutsche Antwort auf die Plattformabhängigkeit. Sie verdienen mehr Sichtbarkeit, mehr Personal aus den Unternehmen und mehr politische Rückendeckung, als sie heute haben.
- Kritisches Denken in der Ausbildung stärken. Das soll jetzt weder ein neues Schulfach noch eine EU-Norm werden. Das wird nicht passieren. Stattdessen sollte dies aktiv durch eine entsprechende Haltung in den bestehenden technischen Studiengängen und Berufsausbildungen erfolgen. Wer einen Bauplan in die Hand nimmt, soll lernen zu fragen, ob er das Problem auch löst – nicht nur, ob er korrekt umgesetzt ist. Das ist der eigentliche deutsche Beitrag zur Ingenieurskunst, und er muss aktiv vermittelt werden.
- Den Mittelstand sichtbar machen. Die Hidden Champions sind „hidden“, weil sie es so wollen. Aber junge Leute, die heute überlegen, was sie werden wollen, sehen nur globale Konzerne, schrille Start-ups und – in der Hoffnung auf einen gemütlichen Posten – den öffentlichen Dienst. Sie wissen nicht, dass es in jeder industriellen Gemeinde Weltmarktführer gibt, die echte Karrierechancen bieten. Das ist Aufgabe der Verbände, der Schulen, der Lokalpresse – und ja, auch der Unternehmen selbst, die ihre Anonymität ein Stück weit aufgeben sollten.
Nichts daran ist wirklich neu oder gar revolutionär. Zudem gibt es noch viele weitere Ideen, auf die bislang niemand gekommen ist – oder von denen ich schlicht nichts gehört habe. Aber es wird klar, dass es nicht an der Fähigkeit, sondern an der Entschlossenheit mangelt. Und das können wir ändern, wenn wir es wirklich wollen – mit den Menschen und Strukturen, die bereits existieren. Das ist der Unterschied zwischen Wunschdenken und Umsetzungskraft: nicht eine neue, farbenfrohe Vision auszurufen, sondern das zu nutzen, was bereits funktioniert.
Reinhold Würth hat ein Lebenswerk aufgebaut, das selbst der beste Beweis dafür ist, dass die Kritik, die er heute ausspricht, nicht der Weisheit letzter Schluss bleiben muss. Die nächste Generation deutscher Unternehmer arbeitet bereits – nur leiser als er es früher tat und mit weniger Pressekonferenzen.
Sie braucht keinen neuen Ruck.
Sie braucht Rückhalt.